Die Reitanlage besteht aus einem vertikalen Baukörper und zwei flachen Riegeln, die einen Werkhof fassen. Im Erdgeschoss letzterer sind Stallungen und gedeckte Unterstände untergebracht, im Obergeschoss Heubühnen respektive eine vorgelagerte Tribüne, die vom Reitplatz aus über markante Treppenläufe erschlossen wird. Eine Brücke führt zum Clubhaus, das im ersten Obergeschoss einen Saal und im zweiten Obergeschoss eine Wohnung birgt. Erdgeschosse und Treppenturm sind aus Beton gefertigt, darüber erhebt sich eine leichte Holzkonstruktion. Die Ausführung übernahm eine Schreinerei aus dem Walis, die auf die Produktion von Baubaracken spezialisiert ist und in Zusammenarbeit mit den Planern Sandwich-Platten entwickelte, die effizient wie flexibel in das Rahmengerüst eingebracht werden konnten. Insbesondere der vertikale Baukörper ist von Vor- und Rücksprüngen geprägt, die für einen Holzbau dieser Zeit aussergewöhnlich sind und dem Ensemble einen äusserst filigranen Charakter verleihen. Die Reitanlage La Garance ist ein Leuchtturm-Projekt innerhalb der Architektur der Ökonomiebauten.
Quincerot, Richard: Barackenpaneele für ein Clubhaus. Pferdesportanlage in Ecublens,1984, in: Werk, Bauen + Wohnen 11/1985, S. 52–59.
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