Die Wohnüberbauung besteht aus zwei fünfgeschossigen Riegeln, die einen Hof fassen und Wohnraum für 370 geflüchtete Menschen bieten. Der prominente Standort unweit des UNO-Hochkommissariats für Menschenrechte und des Völkerbundpalasts setzt ein starkes Zeichen der Willkommenskultur – jedoch temporär: Die Überbauung ist ein Provisorium und für zehn Jahre ausgelegt. Entsprechend wurde ein Modulbau gewählt, der vollständig aus Holz besteht und entsprechend gut rückgebaut werden kann. Als Fundamente dienen Lärchenpfähle. Die (Wohn-)Einheiten wurden aus lokalem Holz vorgefertigt und gestapelt. Die einzelnen, von einem Laubengang erschlossenen Module lassen sich je nach Bedarf verbinden. Es lassen sich bis zu acht Module zusammenschalten, weite Teile des Erdgeschosses sind für gemeinschaftliche Nutzungen vorgesehen und es sind auch anders gestapelte Gesamtvolumen am nächsten Standort möglich. Die Wohnüberbauung ist ein Muserbeispiel für nachhaltigen Holzbau, Vorfertigung, Effizienz und Flexibilität.
Prix Lignum 2021, Region West, 1. Rang;
Detail Award 2022 (Erwähnung)
Pintos, Paula: Rigot Collective Dwelling Centre / acau architecture, in: archdaily.com (2019). – ACAU Architecture SA. Rigot Collective Dwelling Centre, in: divisare.com (2019).
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