Der UVEK-Campus bietet seit 2006 verschiedenen Ämtern des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie Raum. Drei unterschiedlich lange und hohe Büroriegel bilden einen zentralen Platz. Sie ersetzen die Hallen eines ehemaligen Industrieareals. Das Grossprojekt gehört zu den Pionierbauten um 2000, die zwar massiv konstruiert sind, aber als massgebliches Gestaltungselement Holz einsetzen und damit einen Trend forcierten. Dies genügte noch Ende der 2000er-Jahre, um einen Holzbaupreis zu gewinnen. Zwischen den massiven Geschossdecken sind eine Fassade eingespannt, bei der sich raumhohe Fenster und verschalte Wandscheiben abwechseln. Die Patina des Holzes trägt massgeblich zum Erscheinungsbild bei. Die Riegel umfassen Lichthöfe und sind mit mehrgeschossigen Rücksprüngen in der Fassade akzentuiert. Seit 2020 ergänzen zwei weitere Riegel der Berrel Kräutlein Architekten AG den UVEK-Campus. An der Grundkonzeption wurde hierbei im Wesentlichen beibehalten. Der Holzbau hat sich inzwischen rasant weiterentwickelt, die Kombination mit betonierten Tragwerken scheint weiterhin wirtschaftlich effizient.
Auszeichnung Holzpreis Schweiz 2009 - Region Mitte
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